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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Festliche Bondagekunst!



Kim
20.12.2006, 17:30
Mein Weihnachtsgeschenk an Euch...

Er liegt willig und bereit vor ihr. Schon Stunden hatte er auf sie gewartet. Endlich hat sie Zeit für ihn. Sie legt alles bereit, legt die Schere griffbereit neben ihn. Holt die Schnur. Er ist eiskalt. Sie streichelt und betrachtet ihn, als wenn sie ihn prüfen würde. Er liegt bewegungslos vor ihr, lässt alles willig mit sich machen. Sein Fleisch kann sich nicht gegen sie wehren.

Ihre langen schlanken Finger kommen immer näher. Ihre langen Fingernägel sind grell lackiert. Sie greift sich das Seil. Ihre Hände heben ihn unten an und ziehen das Seil unter ihm durch. Willenlos lässt er alles mit sich geschehen. Dann führt sie die Seilenden oben zusammen und setzt den ersten Knoten. Streng und fest spannt sie das Seil an. Es schneidet sich tief in sein Fleisch. Der Beginn ist gemacht. Sie prüft fachmännisch den Sitz des Knotens. Prüft die Festigkeit. Er kann nicht entkommen. Sie ist sehr mit sich zufrieden.

Schon bereitet sie den nächsten Knoten vor. Legt die Schnur um ihn, richtet sie und beginnt zu knoten. Auch diesen Knoten setzt sie fachmännisch und fest. Sie fährt mit dem Finger zwischen sein Fleisch und das Seil und prüft die Spannung. Alles OK. Sie zieht auch den zweiten Knoten an. Nun ist er ein weiteres Stück verschnürt. Aber noch fehlt viel bis sie fertig ist.

Heute ist ein besonderer Tag. Ein besonderer Tag, der eine besonders ausgefallene Bondage erfordert. Sie weiß es genau. Später werden alle ihr Kunstwerk sehen können. Wenn er denn fertig gebunden auf den Tisch liegt. Verschnürt und angeheizt. Zum Genuss für jedermann. Jeder der will, wird sich an ihm laben können. Er wird sich nicht wehren können. Sein Sinn und Zweck ist einzig den Gästen Genuss zu verschaffen.

Langsam, fast bedächtig schnürt sie Seil um Seil um seinen üppigen Leib. Sorgsam, immer bewusst, dass es heute besonders schön werden muss. Die Seile schneiden schön tief in ihn. Alle gleichtief. Alle haben den gleichen Abstand. Sie ist einen wahre Meisterin ihres Fachs. Sie verbraucht viel Seil, viel mehr als je zuvor. Kunstvoll knotet sie ihn ein.

Unter ihren Händen wird er zum Kunstwerk. Sie ergreift ihn immer wieder und hebt ihn hoch, zeiht das Seil unter ihm durch, setzt den Knoten, prüft den Sitz des Seils und die Spannung und zieht den Knoten dann fest an. Zentimeter um Zentimeter arbeite sie sich vor. Bis er fest verschnürt vor ihr liegt.

Zärtlich streichelt sie nun über ihn. Streicht über sein Fleisch und die Seile. Betrachte ihn von allen Seiten. Sie stöhnt leise auf. Sie ist mit ihrem Werk sehr zufrieden. Sie legt ihn ein letztes Mal zurecht. Wie sehr freut sie sich auf heute Abend, wenn sie ihren Gästen diesen Genuss zeigen kann. Die Seile werden dann entfernt sein, doch ihre Spuren sind dann sicher noch auf dem Fleisch sichtbar. Ihr läuft bei dem Gedanken das Wasser im Mund zusammen. Tina wird neidisch sein. So eine schöne Verschnürung ist Tina noch nie gelungen. Ein Lächeln breitet sich auf ihrem Gesicht auf. Heute wird sie allen zeigen können, dass sie die wahre Meisterin der Bondage ist!

Aber nun muss er noch angewärmt werden, dass er später auch die richtige Temperatur für die Gäste hat. Schon spürt er den warmen Hauch auf seinem Fleisch. Leicht erzittert er. Nun ist ihm nicht mehr kalt. Noch zwei Stunden wird es dauern bis die Gäste ihn zu sehen bekommen. Zwei lange heiße Stunden für ihn. Wie lange werden wohl die Gäste ihre Freude an ihm haben? Wird es allen ein Genuss sein? Werden sich alle an ihm laben können?

Sie vertreibt die Fragen aus ihrem Kopf. Ihr gefällt ihr Meisterwerk, wenn die anderen ihn nicht mögen, soll es ihr auch Recht sein! Dann hat sie ihn für ich alleine! Zufrieden und selbstsicher schaut sie ihn noch einmal an. Wie er da so liegt, fest geschnürt. Ein herrlicher Anblick!

Plong! Das laute Geräusch holt sie in die Wirklichkeit zurück. Sie richtet sich auf. Sie wischt sich den Schweiß von der Stirn. Er war doch anstrengender, als sie zuerst dachte.

Doch nun hat sie es geschafft, der Rollbraten ist im Backofen....

seilfreund
20.05.2010, 12:53
Ich wusste doch immer schon das kochen ein festisch ist

Taschi-HH
20.05.2010, 12:59
nett :) !!!

webbi57
10.08.2010, 19:49
denn erstens kommt es anders - als der Leser denkt

nananixe
11.08.2010, 16:48
Dieser Braten ist definitiv nicht für die Röhre. Trotzdem sehr lecker.;)

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